Für 2022 wer­den noch ehren­amt­li­che Patin­nen und Paten gesucht

Der Rhein-Herne-Kanal in Oberhausen

Bildungsbrücke in Oberhausen – ein Ausbildungspatenschaftsprojekt für Oberhausener Schülerinnen und Schüler

Was kommt nach dem Schul­ab­schluss? Wel­che Türen ste­hen mir offen? Wer kann mir hel­fen und womit fan­ge ich an? Vie­le Schü­le­rin­nen und Schü­ler füh­len sich kurz vor dem Schul­ab­schluss von die­sen Fra­gen über­for­dert. Die RUHRWERKSTATT und die Fasia-Jan­sen-Gesamt­schu­le gehen die­ses Pro­blem gemein­sam an und unter­stüt­zen die Jugend­li­chen im Über­gang Schule-Beruf.

Dabei bekom­men die Schü­le­rin­nen und Schü­ler der 10. Klas­sen die Mög­lich­keit von ehren­amt­lich enga­gier­ten Paten und Patin­nen über das gesam­te Schul­jahr bis in die Aus­bil­dung hin­ein beglei­tet zu wer­den. In die­sem Kon­text­wur­de zwi­schen der Fasia-Jan­sen-Gesamt­schu­le und der RUHRWERKSTATT eine Koope­ra­ti­ons­ver­ein­ba­rung im Rah­men des Pro­jek­tes “Bil­dungs­brü­cke” unterzeichnet.

Die Aus­bil­dungs­pa­tin­nen und Aus­bil­dungs­pa­ten wer­den die Jugend­li­chen bei der Aus­bil­dungs­platz­su­che sowie im Bewer­bungs­pro­zess beglei­ten und ihnen unter­stüt­zend zur Sei­te ste­hen. “Das Beson­de­re dabei ist, dass eine Paten­schaft kei­ne zusätz­li­che Insti­tu­ti­on dar­stellt, die Leis­tungs­druck erhöht, son­dern genau das Gegen­teil bewir­ken soll. Sie ermög­licht eine indi­vi­du­el­le und auf Ver­trau­en basie­ren­de Unter­stüt­zung für die Jugend­li­chen” – so die Schul­lei­te­rin der Fasia-Jan­sen-Gesamt­schu­le Dr. Sabi­ne Meder.

Am 10. Novem­ber fand in der Fasia-Jan­sen-Gesamt­schu­le die ers­te” Matching­ver­an­stal­tung” statt. Dabei konn­ten sich die Jugend­li­chen und die Patin­nen und Paten das ers­te Mal per­sön­lich ken­nen­ler­nen. “Die Auf­re­gung wor­auf bei­den Sei­ten deut­lich zu spü­ren. Dank der gro­ßen Unter­stüt­zung der Schu­le konn­te die Ver­an­stal­tung erfolg­reich durch­ge­führt wer­den und es freut uns sehr, dass wir nach einer inten­si­ven Vor­be­rei­tungs­pha­se ers­te Tan­dems bil­den kön­nen.”, so Artur Sotu­la, Pro­jekt­ko­or­di­na­tor der Bil­dungs­brü­cke. “Die Paten­schaf­ten kom­men für die Schü­le­rin­nen und Schü­ler genau zum rich­ti­gen Zeit­punkt, denn für vie­le Beru­fe sind die Bewer­bungs­zeit­fens­ter bereits geöff­net“, betont Artur Sotu­la weiter.

Die Jugend­li­chen neh­men an dem Pro­jekt frei­wil­lig teil und zei­gen damit ihre Moti­va­ti­on, die eige­ne Zukunft best­mög­lich gestal­ten zu wol­len. Die ehren­amt­lich enga­gier­ten Patin­nen und Paten wur­den auf ihre Auf­ga­b­ein­ten­siv vor­be­rei­tet und ste­hen für min­des­tens ein Jahr im Rah­men von 1:1-Patenschaften den Schü­le­rin­nen und Schü­lern zur Seite.

Damit auch im nächs­ten Jahr Schü­le­rin­nen und Schü­ler unter­stützt wer­den kön­nen, sucht die RUHRWERKSTATT auch zusätz­li­che ehren­amt­li­che Patin­nen und Paten. Grund­sätz­lich kön­nen alle Per­so­nen, die bereits im eige­nen Beruf Erfah­rung gesam­melt haben als Patin­nen und Paten das ehren­amt­li­che Tea­m­un­ter­stüt­zen. Im Pro­jekt Bil­dungs­brü­cke enga­gie­ren sich Men­schen­un­ter­schied­li­chen Alters und mit diver­sen beruf­li­chen Erfah­run­gen und Lebens­ge­schich­ten: vom Ver­trieb über die IT-Bran­che bis hin zum Bau­un­ter­neh­men sind ins­ge­samt Patin­nen und Paten aus sechs Branchenvertreten.

Wer auch Teil des ehren­amt­li­chen Teams der “Bil­dungs­brü­cke” wer­den möch­te, kann sich ger­ne direkt an den Pro­jekt­ko­or­di­na­tor Artur Sotu­la wenden.

Kon­takt und Informationen:
Artur Sotula
Tel.: 0157 8512 8083
artur.​sotula@​ruhrwerkstatt.​de

Steck­brief “Bil­dungs­brü­cke”
RUHRWERKSTATT Kul­tur-Arbeit im Revier e.V.
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