DER BLOG.

Interessante Beiträge, spannende Interviews, News, Events und Updates zu Selbstständigkeit, Gründung eines Unternehmens, sicheres Wachsen und vom Start-up-Dasein – und das immer “4-fach”.

Lucas Hei­nen
Einer der drei Grün­der der Uhren­mar­ke POTTWATCH
info@​pottwatch.​ruhr
www​.pott​watch​.ruhr

// Ende 2017 kam die Idee zu POTTWATCH – eine Kom­bi­na­ti­on aus Wirt­schaft, Hand­werk und Heimatliebe. //

1.3.2021
FINANZIERUNG

GIVE ME FOUR / Crowdfunding

Eine mög­li­che Art der Finan­zie­rung für ein Start-up Unternehmen

Bei Start-ups und ande­ren kapi­tal­be­dürf­ti­gen Pro­jek­ten wird die Finan­zie­rungs­me­tho­de Crowd­fun­ding immer belieb­ter, doch was steckt eigent­lich dahin­ter? Das Wort setzt sich aus den Begrif­fen Crowd (dt. Men­schen­men­ge) und Fun­ding (dt. Finan­zie­rung) zusam­men. Vie­le Unter­stüt­zer finan­zie­ren also ein Pro­jekt, um des­sen Umset­zung über­haupt erst zu ermög­li­chen. Die Initia­to­ren set­zen meist ein Finan­zie­rungs­ziel fest. Kommt die benö­tig­te Sum­me zur Ziel­er­rei­chung nicht zusam­men, wird den Unter­stüt­zern das Geld zurückgezahlt.

Ein erfolg­rei­ches Pro­jekt in Ober­hau­sen star­te­ten die Grün­der von POTTWATCH.
Dami­an, Jason und Lucas grün­de­ten im Mai 2018 eine Uhren­mar­ke für das Ruhr­ge­biet. Die Zeit­mes­ser wer­den mit ech­ter Stein­koh­le aus der Zeche Pro­sper Hani­el ver­edelt. Um die Her­stel­lung zu finan­zie­ren, star­te­ten sie im Juli 2019 eine Crowd­fun­ding-Kam­pa­gne. Die ers­te Edi­ti­on der POTTWATCH (Gru­ben­licht 5.1) konn­te über die Kam­pa­gne bei der Platt­form Start­next bis Ende August 2019 reser­viert wer­den. Die Aus­lie­fe­rung war für November/Dezember 2019 geplant. Die in der Kam­pa­gne ange­bo­te­ne Edi­ti­on Gru­ben­licht 5.1 war auf 510 Exem­pla­re limi­tiert und bereits sechs Tage vor Ende der Kam­pa­gne aus­ver­kauft. Ergeb­nis: 617 % Ziel­er­rei­chung – ein vol­ler Erfolg.

Das jun­ge Start-up nahm den Schwung mit und star­te­te im Janu­ar 2020 mit dem Ver­kauf der zwei­ten Edi­ti­on „Hei­mat­er­de“ über ihre eige­ne Web­site und wei­te­re Han­dels­part­ner, z.B. im Cen­tro Ober­hau­sen in der dor­ti­gen Tou­rist Infor­ma­ti­on und beim Welt­kul­tur­er­be Zeche Zoll­ver­ein in Essen. Den Erfolg erklär­ten sich die drei Grün­der mit der guten Vor­be­rei­tung. Mit einem auf­schluss­rei­chen Video, bei dem sie ihr Vor­ha­ben aus­führ­lich erklär­ten, bau­ten sie Ver­trau­en auf und lie­ßen die poten­zi­el­len Unter­stüt­zer an der Grün­dungs­ge­schich­te teil­ha­ben. Par­al­lel wur­de die PR-Kam­pa­gne ange­scho­ben – es erschie­nen Arti­kel im Oh!-Stadtmagazin, der WAZ und der Bild-Zei­tung. Außer­dem führ­ten die jun­gen Unter­neh­mer in der Zeit eine Rei­he von Inter­views mit ver­schie­de­nen Start-up-Maga­zi­nen. So konn­ten kon­stant wei­te­re Unter­stüt­zer gewon­nen werden.

Und Pott­watch macht wei­ter: Im Früh­jahr 2021 star­tet das jun­ge Unter­neh­men eine wei­te­re Crowd­fun­ding-Kam­pa­gne, denn die neue Uhren-Kol­lek­ti­on soll im Som­mer erschei­nen. Neben der Kapi­tal­be­schaf­fung geht es dann aber beson­ders auch um den Kampf gegen den Klimawandel.

Crowd­fun­ding kann unter­schied­li­che For­men anneh­men. Über eine Kam­pa­gne kön­nen bei­spiels­wei­se ein­fach freie Spen­den gesam­melt oder mit rich­ti­gen Pro­duk­ten ein Gegen­wert geschaf­fen wer­den. Die Finan­zie­rungs­me­tho­de lässt sich außer­dem bei unter­schied­li­chen Platt­for­men rea­li­sie­ren. Start­next ist eher eine Platt­form für deut­sche Pro­jek­te (die Kick­star­ter Platt­form eher für inter­na­tio­na­le Pro­jek­te) und stellt den Pro­jekt­ver­ant­wort­li­chen ganz spe­zi­fi­sche Kernfragen:

1   Wor­um geht es in dem Pro­jekt? Was sind die Zie­le und wer ist die Zielgruppe?

2   War­um soll­te jemand die­ses Pro­jekt unterstützen?

3   Was pas­siert mit dem Geld bei erfolg­rei­cher Finanzierung?

4  Wer steht hin­ter dem Projekt?

Neu – NRWMicroCrowd
Mit die­sem Pro­gramm wer­den Pro­jek­te von Existenzgründer*innen und jun­gen Unter­neh­men unter­stützt, die sich zu min­des­tens 20 Pro­zent durch Crowd­fun­ding finan­zie­ren. Geför­dert wer­den maxi­mal 80 Pro­zent der Vor­ha­ben­kos­ten bis zu einem Höchst­be­trag von 50.000 Euro. Für die­ses Pro­gramm arbei­tet die NRW​.BANK mit Start­next zusammen.

Autor: Lucas Heinen

Mei­ke Ströhmer
Geschäfts­stel­len­lei­te­rin WbI/.garage dortmund
stroehmer@​weiterbildungsinstitut.​de

20.2.2021
FÖRDERMITTEL

GIVE ME FOUR / Corona Hilfen

1 Wel­che Über­brü­ckungs­hil­fen kön­nen ab Janu­ar 2021 bean­tragt werden?

Seit Janu­ar 2021 gibt es das Über­brü­ckungs­geld III. Anders als bei der sog. Novem­ber­hil­fe gilt das Über­brü­ckungs­geld III für alle Unter­neh­men, Solo­selbst­stän­di­ge sowie Freiberufler*innen, die von den bun­des­wei­ten Schlie­ßun­gen ab 16. Dezem­ber 2020 direkt oder indi­rekt betrof­fen waren und im Dezem­ber 2020 einen Umsatz­ein­bruch von min­des­tens 30 % im Ver­gleich zum Dezem­ber 2019 erlit­ten haben. Aber auch Unter­neh­men, die in dem Monat der Schlie­ßungs­an­ord­nun­gen mehr als 40 % Umsatz­rück­gang im Ver­gleich zum ent­spre­chen­den Monat des Jah­res 2019 erlit­ten haben, kön­nen Anträ­ge stellen.

Der Maxi­mal­hö­he des Über­brü­ckungs­geld III pro Monat beträgt für direkt und indi­rekt von den Schlie­ßun­gen betrof­fe­ne Unter­neh­men 500.000 Euro pro Monat der Schlie­ßung. Alle ande­ren Unter­neh­men kön­nen bis zu 200.000 Euro im Monat erhal­ten. Geför­dert wer­den Fix­kos­ten, wie Mie­ten und Pach­ten, Finan­zie­rungs­kos­ten und ähn­li­che Kos­ten, die nicht umsatz­ab­hän­gig sind, Auf­wen­dun­gen für Per­so­nal, das Kurz­ar­beit nicht nut­zen kann, Moder­ni­sie­rungs-, Reno­vie­rungs- und Umbau­maß­nah­men zur Umset­zung von Hygie­nekon­zep­ten bis zu 20.000 Euro, Abschrei­bun­gen von Wirt­schafts­gü­tern bis zu 50 %, Mar­ke­ting- und Wer­be­kos­ten (maxi­mal in Höhe der ent­spre­chen­den Aus­ga­ben im Jahr 2019).
Nähe­re Erläu­te­run­gen fin­den Sie hier: www​.ueber​bru​eckungs​hil​fe​-unter​neh​men​.de. Die Zuschüs­se müs­sen nicht zurück­ge­zahlt wer­den. Die Höhe der för­der­fä­hi­gen Fix­kos­ten steht in Abhän­gig­keit des Umsatz­rück­gan­ges und liegt zwi­schen 40 % und 90 %.

Die Antrag­stel­lung muss elek­tro­nisch durch Steuerberater*innen, Wirtschaftsprüfer*innen, ver­ei­dig­te Buchprüfer*innen oder Rechtsanwält*innen über die Über­brü­ckungs­hil­fe-Platt­form erfol­gen. Erfreu­lich ist, dass seit Janu­ar 2021 Solo­selbst­stän­di­ge bis zu einem Betrag von 5.000 Euro unter Nut­zung ihres von der Steu­er­erklä­rung bekann­ten ELS­TER-Zer­ti­fi­kats direkt, also ohne Beauf­tra­gung zum Bei­spiel einer Steu­er­be­ra­te­rin oder eines Steu­er­be­ra­ters, Anträ­ge stel­len können.

Bit­te beach­ten Sie, dass der Antrag bis 31. März 2021 gestellt wer­den muss. Erfreu­lich ist, dass auch für das Über­brü­ckungs­geld II (sog. Novem­ber­hil­fe) die Antrags­frist bis 31. März 2021 ver­län­gert wor­den ist.

2 Wel­che coro­nabe­ding­ten steu­er­li­chen Hil­fen kann ich 2021 in Anspruch nehmen?

Zunächst gibt es gute Nach­rich­ten für all die­je­ni­gen, die ihre Steu­er­erklä­rung für das Kalen­der­jahr 2019 noch nicht ganz erstellt haben. Vor­aus­set­zung ist aller­dings, dass Sie die Jah­res­er­klä­run­gen durch einen Steu­er­be­ra­ter erstel­len las­sen. Dann soll sich die Abga­be­frist vor­aus­sicht­lich bis zum 31.08.2021 verlängern.

Auch in die­sem Jahr kön­nen Sie wie­der Stun­dun­gen der bereits fäl­li­gen Steu­ern im Rah­men eines ver­ein­fach­ten Ver­fah­rens bei Ihrem Finanz­amt stel­len, wenn Sie erheb­lich nega­tiv durch Coro­na wirt­schaft­lich belas­tet sind. Ver­ges­sen Sie nicht die Anschluss­stun­dung der bereits im letz­ten Jahr bean­trag­ten Stun­dun­gen. Letz­te Frist für die ver­ein­fach­ten Stun­dungs­an­trä­ge ist 31. März 2021. Die Stun­dun­gen lau­fen dann zins­los bis zum 30. Juni 2021. Raten­zah­lungs­ver­ein­ba­run­gen lau­fen sogar zins­los bis 31. Dezem­ber 2021.
Falls Sie durch die Schlie­ßungs­an­ord­nun­gen Wert­ver­lus­te von Waren und ande­ren Wirt­schafts­gü­tern erlit­ten haben, wer­den Teil­wert­ab­schrei­bun­gen unbü­ro­kra­tisch und schnell mög­lich gemacht. Die inven­ta­ri­sie­ren­den Güter kön­nen aus­ge­bucht wer­den. Sie kön­nen so Ihre Ver­lus­te unmit­tel­bar ver­rech­nen und steu­er­min­dernd ansetzen.

3 Was ver­birgt sich hin­ter der „Neu­start­hil­fe für Soloselbstständige“?

Solo­selbst­stän­di­ge, ins­be­son­de­re Künst­le­rin­nen und Künst­ler sowie Kul­tur­schaf­fen­de, erhal­ten ab Janu­ar 2021 eine ein­ma­li­ge Betriebs­kos­ten­pau­scha­le von bis zu 7.500 Euro für den Zeit­raum bis Ende Juni 2021 als steu­er­ba­ren Zuschuss. Das Pro­blem vie­ler Solo­selbst­stän­di­gen war bis­lang, dass sie kaum betrieb­li­che regel­mä­ßi­ge Fix­kos­ten hat­ten. Daher wird jetzt die bis­he­ri­ge Erstat­tung von Fix­kos­ten ergänzt um eine ein­ma­li­ge Betriebs­kos­ten­pau­scha­le, die sog. Neu­start­hil­fe. Solo­selbst­stän­di­ge kön­nen ein­ma­lig 25 % des Umsat­zes des ent­spre­chen­den Vor­kri­sen­zeit­raums 2019 erhal­ten. Die Neu­start­hil­fe muss nicht zurück­ge­zahlt wer­den. Soll­ten Sie Leis­tun­gen des Job­cen­ters erhal­ten, wird die Neu­start­hil­fe auf­grund ihrer Zweck­bin­dung nicht angerechnet.
Vor­aus­set­zung ist, dass Sie in der Ver­gan­gen­heit min­des­tens 51 % aus selbst­stän­di­ger Tätig­keit erzielt haben. Fer­ner muss Ihr Umsatz wäh­rend der sie­ben­mo­na­ti­gen Lauf­zeit Dezem­ber 2020 bis Juni 2021 im Ver­gleich zu einem sie­ben­mo­na­ti­gen Refe­renz­um­satz (durch­schnitt­li­cher Umsatz 2019) um mehr als 50 % zurück­ge­gan­gen sein.

Der Zuschuss beträgt ein­ma­lig 25 % des sie­ben­mo­na­ti­gen Refe­renz­um­sat­zes, maxi­mal aber 7.500 Euro. Er wird als Vor­schuss ab Janu­ar 2021 aus­ge­zahlt. Bit­te beach­ten Sie, dass es daher zu einer even­tu­el­len Rück­zah­lung kom­men könn­te, falls Ihre Umsät­ze wie­der stei­gen soll­ten. Auch hier gilt, dass der Antrag bis 31. März 2021 gestellt wer­den muss.

4 Wel­che Kre­di­te sind 2021 für Unter­neh­men in der Coro­na­kri­se interessant?

Unter­neh­men mit bis zu 10 Beschäf­tig­ten soll­ten sich bei Ihrer Haus­bank über den kfw-Schnell­kre­dit infor­mie­ren. Sie kön­nen bis zu 300.000 Euro erhal­ten. Ihr Umsatz im Jahr 2019 ist hier­bei natür­lich ent­schei­dend. Erfreu­lich ist, dass eine Kre­dit­ri­si­ko­prü­fung nicht statt­fin­det, weil der Bund das voll­stän­di­ge Risi­ko für Sie über­nimmt und Ihre Haus­bank kom­plett von der Haf­tung freistellt.

Bit­te beach­ten Sie:
Die­se Aus­füh­run­gen sind nach den gel­ten­den Rege­lun­gen vom 20.2.2021 ver­fasst. Die Rah­men­be­din­gun­gen kön­nen sich kurz­fris­tig ändern, so dass ggf. aktu­el­le­re Aus­füh­run­gen zu einem spä­te­ren Zeit­punkt gelten.

Autorin: Mei­ke Ströhmer

Infor­ma­tio­nen:
Heinz Wisnitzer
Bera­ter der Ober­hau­se­ner Wirt­schafts- und Tou­ris­mus­för­de­rung GmbH
Tel: 0208 85036-13
heinz.​wisnitzer@​owtgmbh.​de

San­dra Rotheuler
Bera­te­rin Wei­ter­bil­dungs­in­sti­tut WbI
Tel: 0208 3771060
rotheuler@​weiterbildungsinstitut.​de

1.2.2021
FÖRDERMITTEL

GIVE ME FOUR / Bildungsscheck NRW

1 Was ist ein Bildungsscheck?
Das Minis­te­ri­um für Arbeit, Gesund­heit und Sozia­les NRW för­dert die beruf­li­che Wei­ter­bil­dung mit finan­zi­el­ler Unter­stüt­zung. Jede ein­zel­ne Fort­bil­dung kann mit bis zu 500 Euro bezu­schusst wer­den. Das Ziel des Bil­dungs­schecks ist die Unter­stüt­zung von Per­so­nen die ihre Beschäf­ti­gungs­fä­hig­keit durch stän­di­ges Ler­nen ver­bes­sern und Unter­neh­men durch gut qua­li­fi­zier­te Beschäf­tig­te zu stär­ken. Kurz gesagt: Die Men­schen fit für die Arbeits­welt der Zukunft zu machen.

2 Wer bekommt einen Bildungsscheck?
//Einzelpersonen im soge­nann­ten „indi­vi­du­el­len Zugang“
Ein indi­vi­du­el­ler beruf­li­cher Zusam­men­hang ist aus­schlag­ge­bend, d.h. die beruf­li­che Ver­wert­bar­keit der Wei­ter­bil­dung für die aktu­el­le oder die zukünf­ti­ge Tätig­keit muss gege­ben sein. Alle wei­te­ren Ange­bo­te wie sport­li­che oder künst­le­ri­sche Betä­ti­gung wer­den in der Regel nicht gefördert.
Wei­te­re Vor­aus­set­zun­gen sind: der Wohn­sitz des Bil­dungs­scheck­emp­fän­gers muss in NRW sein, jede Per­son kann pro Jahr einen Bil­dungs­scheck erhal­ten und Ein­kom­mens­gren­zen sind zu beachten.
//Unternehmen (Beschäf­tig­te) erhal­ten einen „betrieb­li­chen Bildungsscheck“
Unter­neh­men die ihren Beschäf­tig­ten eine beruf­li­che Wei­ter­bil­dung ermög­li­chen erhal­ten finan­zi­el­le Unter­stüt­zung bei den Aus­ga­ben. Aus­ge­schlos­sen von der Kos­ten­über­nah­me sind Fort­bil­dun­gen die per gesetz­li­cher Ver­pflich­tung vom Arbeit­ge­ber über­nom­men wer­den müssen.
Vor­aus­set­zung: Sitz oder Betriebs­stät­te des Unter­neh­mens muss NRW sein und das Unter­neh­men muss weni­ger als 250 Beschäf­tig­te haben. Pro Kalen­der­jahr kann ein Unter­neh­men bis zu zehn Bil­dungs­schecks bean­tra­gen, jedoch nur einen pro Mitarbeiter.

3 Für wel­che Weiterbildung?
Ange­bo­te, die fach­über­grei­fen­de Kom­pe­ten­zen zur Anwen­dung brin­gen. Zum Beispiel:
Kur­se für den Abschuss eines Fort­bil­dungs­be­ru­fes, zur Erlan­gung beruf­li­cher Sach­kun­de, für metho­di­sche Kom­pe­ten­zen oder das Nach­ho­len von Berufsabschlüssen.
Die­se Auf­zäh­lung ent­hält ledig­lich eini­ge Bei­spie­le, im Ein­zel­fall soll­te das geplan­te Vor­ha­ben mit der Bera­tungs­stel­le für den Bil­dungs­scheck abge­stimmt wer­den. Auch ist zu klä­ren ob der Wei­ter­bil­dungs­trä­ger den Bil­dungs­scheck akzeptiert.

4 Wie erfolgt die Antragstellung?
In ganz NRW gibt es auto­ri­sier­te Bera­tungs­stel­len, die in einem per­sön­li­chen Gespräch den Bil­dungs­scheck aus­ge­ben. Zwin­gend ist die­se Aus­ga­be vor Beginn der Wei­ter­bil­dung, eine Kurs­an­mel­dung ist vor­zei­tig mög­lich. Der Scheck muss einen Tag vor dem Start vorliegen.

Autor: Heinz Wisnitzer

Heinz Wis­nit­zer
Bera­ter der Ober­hau­se­ner Wirt­schafts- und Tou­ris­mus­för­de­rung GmbH
heinz.​wisnitzer@​owtgmbh.​de

11.1.2021
FÖRDERMITTEL

GIVE ME FOUR / Gründerstipendium NRW

Das Gründerstipendium.NRW soll Grün­dern inno­va­ti­ver Unter­neh­men hel­fen, ihren Lebens­un­ter­halt wäh­rend der Start­pha­se zu sichern und dabei gleich­zei­tig ihr Busi­ness im Markt vor­an­zu­brin­gen. Die Sti­pen­dia­ten erhal­ten  1.000 Euro pro Monat an För­de­rung vom Land Nord­rhein-West­fa­len (NRW) für ins­ge­samt ein Jahr.

Inno­va­ti­ve” Unter­neh­men ent­wi­ckeln Pro­duk­te oder Ver­fah­ren, die den Stand der heu­ti­gen Tech­nik wesent­lich ver­bes­sern, oder eine neue Dienst­leis­tung, die ein Allein­stel­lungs­merk­mal auf einem min­des­tens regio­na­len Markt erwar­ten lässt.

Die Antrag­stel­ler sind natür­li­che Per­so­nen, die min­des­tens 18 Jah­re alt sind und ihren Wohn­sitz in NRW haben. Zum Zeit­punkt der Antrag­stel­lung sind die­se ent­we­der noch nicht selb­stän­dig oder haben ein Unter­neh­men gegrün­det, das nicht län­ger als ein Jahr besteht.

Vor­aus­set­zung für die För­de­rung ist eine schrift­li­che Emp­feh­lung einer Jury, die einem akkre­di­tier­ten Grün­dungs­netz­werk angehört.

Um an einer Jury­sit­zung teil­zu­neh­men, müs­sen die Antrag­stel­ler ein Ideen­pa­pier ein­rei­chen, in dem fol­gen­de Punk­te berück­sich­tigt sein müssen:

 Inno­va­ti­vi­tät der Geschäftsidee
2   Machbarkeit
3   Kun­den­nut­zen, Bedarf
4   Adres­sier­ter Markt, Bran­che, Wettbewerbssituation

Bei einem posi­ti­ven Votum der Jury kann dann der Antrag beim Pro­jekt­trä­ger in Jülich gestellt werden.

Das ist im Paket enthalten:

1   Der Sti­pen­di­at erhält 1.000 Euro pro Monat für ein Jahr
 Das Grün­der­netz­werk betreut den Sti­pen­dia­ten kos­ten­frei durch einen Coach.
3   Das Grün­der­netz­werk unter­stützt die Sti­pen­dia­ten bei der Kapitalakquise.
 Das Grün­der­netz­werk ver­mit­telt Kontakte.

Autor: Heinz Wisnitzer

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Die OWT ist Ansprech­part­ner und Bera­ter für Unter­neh­men aus allen Bran­chen. Vom Ein-Per­so­nen-Betrieb bis zum Kon­zern. Ob für Ober­hau­sens Wirt­schaft oder für aus­wär­ti­ge Fir­men mit Ansied­lungs­in­ter­es­se. Unse­re Leis­tun­gen kann jedes Unter­neh­men, Frei­be­ruf­ler oder Exis­tenz­grün­der in Anspruch nehmen.

Das Leis­tungs­port­fo­lio umfasst die Grün­dungs-, Ent­wick­lungs- und Stand­ort­be­ra­tung für die gewerb­li­che Wirt­schaft sowie die Betreu­ung und Steue­rung von Pro­jek­ten. Neben Fra­gen der Finan­zie­rung gehö­ren Fra­gen der Per­so­nal- und Flä­chen­ver­mitt­lung (Grund­stü­cke und Immo­bi­li­en) eben­so dazu wie das beglei­ten­de Genehmigungsmanagement.

Wir über­stüt­zen Start-ups bei allen Fra­gen um die Exis­tenz­grün­dung, ver­mit­teln Exper­ten und stel­len Kon­tak­te her.


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Das Wei­ter­bil­dungs­in­sti­tut WbI hat seit 15 Jah­ren einen Schwer­punkt in der Exis­tenz­grün­dungs- und Unter­neh­mens­be­ra­tung. Das WbI befin­det sich in Ober­hau­sen zen­tral in der City im Forum am Alt­markt und ist zer­ti­fi­ziert, um u. a. Akti­vie­rungs- und Ver­mitt­lungs­gut­schei­ne der Arbeits­agen­tu­ren und Job­cen­ter für Exis­tenz­grün­der anzunehmen.

Jeder Exis­tenz­grün­der oder Selbst­stän­di­ge kann im WbI eine unver­bind­li­che und kos­ten­freie Erst­be­ra­tung in Anspruch neh­men. Monat­lich wird ein Tages­se­mi­nar „Basis­wis­sen Exis­tenz­grün­dung“ ange­bo­ten. Das Wei­ter­bil­dungs­in­sti­tut setzt bei den Bera­tun­gen dann auf unter­schied­li­che Fach­leu­te, wie Betriebs­wir­te, Ban­ker, Buch­hal­ter, Steu­er­be­ra­ter, Juris­ten, Ver­si­che­rungs­fach­leu­te, Mar­ke­ting­ex­per­ten, Ver­triebs­trai­ner und Psy­cho­lo­gen. Unse­re Bera­ter und Coa­ches brin­gen spe­zi­fi­sche Kennt­nis­se aus den unter­schied­lichs­ten Bran­chen mit.


Leis­tun­gen Bereich Existenzgründung:

  • Unver­bind­li­che und kos­ten­freie Erstberatung
  • Vor­grün­dungs­be­ra­tung (ggf. bis zu 50 % För­de­rung über Bera­tungs­pro­gramm Wirtschaft)
  • Grün­dungs­coa­ching (ggf. bis zu 100 % För­de­rung über Arbeits­agen­tur und Jobcenter)
  • Ver­mitt­lung unter­neh­me­ri­schen Know-hows (ggf. bis zu 50 % För­de­rung über BAFA)
  • Netz­werk­ver­an­stal­tun­gen mit Kooperationspartnern

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