Star­ke Grün­dun­gen und sta­bi­le Unter­neh­men” – unter die­sem Mot­to wer­den seit nun­mehr 10 Jah­ren erfolg­ver­spre­chen­de Grün­dungs­ide­en von Frau­en in der MEO-Regi­on mit dem Unter­neh­me­rin­nen­brief NRW (kurz U-Brief NRW) aus­ge­zeich­net.

 

Der Rhein-Herne-Kanal in Oberhausen

Die Jury über­ga­ben am 29.11.2017 den vier aktu­el­len Preis­trä­ge­rin­nen ihren Unter­neh­me­rin­nen­brief im Rah­men der 10-Jah­res­fei­er in dem Räu­men der Spar­kas­se Mül­heim

 

Das ist ein Grund zum Fei­ern – und dazu wur­den dann auch alle Preis­trä­ge­rin­nen ein­ge­la­den

 

Die Gäs­te­schar des Abends war bunt und viel­fäl­tig. Ein­ge­la­den waren nicht nur die 34 U-Brief-Preis­trä­ge­rin­nen aus der ver­gan­ge­nen Deka­de, son­dern eben­so die sie­ben Jury-Mit­glie­der und die U-Brief-Paten, die den U-Brief-Inha­be­rin­nen teil­wei­se über vie­le Jah­re Weg­ge­fähr­ten waren und sind. “Wir haben in den letz­ten 10 Jah­ren viel Unter­stüt­zung aus der Unter­neh­mer­schaft in der MEO-Regi­on erfah­ren”, berich­te­te Frank Lich­ten­held, Geschäfts­füh­rer der Ober­hau­se­ner Wirt­schafts- und Tou­ris­mus­för­de­rung, die seit Anfang an mit dabei ist und die jun­gen Unter­neh­me­rin­nen unter­stützt. “Ohne die inten­si­ve ehren­amt­li­che Beglei­tung der Preis­trä­ge­rin­nen durch Paten aus der Unter­neh­mer­schaft und das Enga­ge­ment von Unter­neh­mern wie Hol­ger Ger­s­tel und Mar­kus Lacum in unse­rer Jury wäre die inten­si­ve Beglei­tung und För­de­rung der erfolg­ver­spre­chen­den Unter­neh­mens­grün­dun­gen von Frau­en gar nicht mög­lich gewe­sen”.

Mode­riert von Impro­vi­sa­ti­ons­schau­spie­le­rin Anja Bal­zer lie­ßen an die­sem Abend − stell­ver­tre­tend für alle aus­ge­zeich­ne­ten Unter­neh­me­rin­nen der letz­ten 10 Jah­re − Petra Büse-Lerin­ger von der Buch­hand­lung “Bücher­träu­me” aus Mül­heim, Archi­tek­tin Clau­dia Gro­te­gut aus Essen und Trau­er­be­glei­te­rin Eri­ka Schö­ning-Höp­ken aus Ober­hau­sen ihre Erfah­run­gen als U-Brief-Bewer­be­rin­nen und spä­te­re Preis­trä­ge­rin­nen Revue pas­sie­ren. Wich­tigs­tes Fazit der heu­te eta­blier­ten Unter­neh­me­rin­nen: “Der U-Brief hat uns den Unter­neh­mens­auf­bau deut­lich erleich­tert und uns Mut und Selbst­ver­trau­en gege­ben, auf dem rich­ti­gen unter­neh­me­ri­schen Weg zu sein.” Dass sie ihr Unter­neh­mens­kon­zept und sich selbst als Unter­neh­me­rin­nen-Per­sön­lich­keit vor einer unab­hän­gi­gen Jury prä­sen­tiert haben, habe sie ange­hal­ten, sich mit ihrem Grün­dungs­vor­ha­ben wie­der­holt aus­ein­an­der­zu­set­zen und es kri­tisch zu hin­ter­fra­gen. Das sei sehr hilf­reich gewe­sen, beton­ten die drei. „Die öffent­li­che Wahr­neh­mung, die mit der Aus­zeich­nung ver­bun­den war, das Netz­werk, was sich uns als U-Brief-Aus­ge­zeich­ne­te eröff­ne­te und die Mög­lich­keit, einen Unter­neh­men­spa­ten als Spar­ring-Part­ner zur Sei­te zu haben, ist mit Geld nicht auf­zu­wie­gen“, so die Preis­trä­ge­rin­nen. Und Petra-Büse-Lerin­ger ergänz­te augen­zwin­kert: „In die Bütt zu sprin­gen und ver­schie­de­ne Men­schen von sich und der eige­nen Geschäfts­idee zu über­zeu­gen, ist eine äußerst lehr­rei­che Erfah­rung.“

 

Mit dem U-Brief wer­den beson­ders erfolg­ver­spre­chen­de Grün­dungs- und Wachs­tums­vor­ha­ben von Frau­en aus­ge­zeich­net. Das Pro­jekt wur­de auf Initia­ti­ve des Lan­des Nord­rhein-West­fa­len ins Leben geru­fen und wird vom Minis­te­ri­um für Hei­mat, Kom­mu­na­les, Bau und Gleich­stel­lung flan­kiert.

Seit 2007 ver­lei­hen die Wirt­schafts­för­de­run­gen aus Mül­heim, Essen und Ober­hau­sen gemein­sam mit der IHK zu Essen, der Hand­werks­kam­mer Düs­sel­dorf, der Spar­kas­se Mül­heim an der Ruhr und den bei­den Unter­neh­mern Hol­ger Ger­s­tel und Mar­kus Lacum den Unter­neh­me­rin­nen­brief NRW in der Regi­on Mül­heim, Essen, Ober­hau­sen. Sie haben in die­ser Zeit 38 Grün­de­rin­nen und Unter­neh­me­rin­nen im Rah­men von 16 Preis­ver­lei­hun­gen mit dem U-Brief aus­ge­zeich­net.

Alle Jury-Mit­glie­der eint ein gemein­sa­mes Ziel: Mehr Frau­en für die Selbst­stän­dig­keit zu begeis­tern und den U-Brief-Bewer­be­rin­nen durch ein ehr­li­ches und fach­lich fun­dier­tes Feed­back Sicher­heit für ihren Weg in die Selbst­stän­dig­keit zu geben. Die­ses kol­le­gia­le und ver­trau­ens­vol­le „Zie­hen an einem Strang“ ist sicher­lich auch ein Grund, war­um der Unte­neh­me­rin­nen­brief NRW in der MEO- Regi­on auch noch nach 10 Jah­ren bei den Grün­de­rin­nen und Jung­un­ter­neh­me­rin­nen so begehrt ist.

 

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