Auftaktveranstaltung für das ressourceneffiziente Gewerbegebiet „Am Technologiezentrum“

Der Rhein-Herne-Kanal in Oberhausen

Mit der offiziellen Vorstellung des Projekts „Ressourceneffizientes Gewerbegebiet“ in den Räumlichkeiten des TZU, fiel der Startschuss für die Unternehmen im Gewerbegebiet „Am Technologiezentrum“ im Lipperfeld

Gemeinsam Ressourcen schonen und Kosten sparen. Das können jetzt die Unternehmen im Oberhausener Gewerbegebiet „Am Technologiezentrum“ im Lipperfeld. Der offizielle Startschuss des von der Business Metropole Ruhr GmbH (BMR) an insgesamt neun Standorten initiierten Projekts „Ressourceneffiziente Gewerbegebiete“ fiel für Oberhausen auf einer Veranstaltung im TZU. Auf Einladung der OWT tauschten sich ansässige Unternehmensvertreter über mögliche Zukunftshemen mit den Projektpartnern aus. „Dabei wurden bereits konkrete Fragen zu abfallwirtschaftlichen Rahmenbedingungen, Regenwasserbewirtschaftung und Mobilität angeregt diskutiert“, freut sich Wirtschaftsförderer Martin Hinzmann.

„Das, Projekt ist für die teilnehmenden Unternehmen kostenlos. Es unterstützt Unternehmen in Gewerbegebieten dabei, betriebliche Einsparpotenziale aufzudecken sowie in Kooperation miteinander optimierende Maßnahmen zu erarbeiten und umzusetzen“, definiert der Gebietsmanager Boris Dresen vom Fraunhofer Institut UMSICHT, Oberhausen, den Projektrahmen. „Die Zielsetzung dabei: Ressourcen zu schonen, Kosten zu sparen, Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern und den Standort im Lipperfeld nachhaltig zu stärken“, ergänzt Dresen. Dazu wird der Gebietsmanager in den kommenden 12 Monaten intensiv das Gespräch mit den ansässigen Unternehmen im Gewerbegebiet suchen, um diese unverbindlich zu beraten, Bedarfe zu ermitteln und mit Hilfe weiterer Experten aus dem Projektverbund Ideen anzustoßen. Dass betriebliche Einsparpotenzale in Unternehmen oft unerkannt schlummern, haben der Geschäftsführer der im Gebiet ansässigen Joachim Schultz GmbH und Frau Lisa Venhues von der Effizienz-Agentur NRW in zwei Impulsvorträgen eindrucksvoll aufzeigen können.

„Die Unternehmen bekommen mit dem Projekt und mit Gebietsmanager Boris Dresen kompetente und erfahrene Unterstützung zur Seite gestellt. Ich bin gespannt auf die Ergebnisse, die wir erarbeiten werden und freue mich auf die Zusammenarbeit“, sagt BMR-Projektmanagerin Sivan El-Rabati.

Das von der EU geförderte Projekt findet in engem Austausch mit der Wirtschaftsförderung und der Stadt Oberhausen statt. Beide stehen nach der Projektlaufzeit auch weiterhin als Ansprechpartner für das Gewerbegebiet zur Verfügung. In den nächsten Wochen wird das Projektteam nun das Gewerbegebiet genauer unter die Lupe nehmen, um gemeinsam mit den Unternehmen vor Ort ressourcenschonende Konzepte zu erarbeiten und passende Fördermöglichkeiten zu identifizieren. Dem Projekt stehen die Effizienz-Agentur NRW, die EnergieAgentur.NRW und die Emschergenossenschaft als Fachpartner zur Seite.

Unternehmen des Gewerbegebietes „Am Technologiezentrum“, die nicht an der Auftaktveranstaltung teilnehmen konnten, haben noch die Möglichkeit, sich beim Gebietsmanager Boris Dresen (E-Mail: boris.dresen@umsicht.fraunhofer.de) für eine aktive Teilnahme zu melden.

Alle in dem Projektgebiet ansässigen Betriebe werden zudem per Mail über die weitere Entwicklung im Rahmen des Projektes informiert und auch zu kommenden Veranstaltungen eingeladen.

Ressourceneffiziente Gewerbegebiete
zurück zur Übersicht