Ziel: Mehr Wachs­tum und mehr Beschäf­ti­gung

Der Rhein-Herne-Kanal in Oberhausen

Vorne ist einfach mehr Platz. Da wollen wir hin. Die Wirtschaft richtig nach vorne bringen” so Dipl.-Ing. Charlotte Loewe, Geschäftsführerin der LOEWE IndustrieOfenBau GmbH

Die Stadt Ober­hau­sen ist aktu­ell von einer beson­de­ren Dyna­mik geprägt: Gut posi­tio­nier­te Unter­neh­men ent­wi­ckeln sich wei­ter posi­tiv, es gibt bedeu­ten­de Neu­an­sied­lun­gen und Inves­ti­tio­nen in drei­stel­li­ger Mil­lio­nen­hö­he und bis zu 100 Mil­lio­nen Euro För­der­gel­der flie­ßen in unse­re Innen­städ­te. Die­sen Schwung gilt es zu nut­zen und wei­ter vor­an­zu­trei­ben, auch um den nach wie vor gro­ßen Her­aus­for­de­run­gen zu begeg­nen und die Zukunft Ober­hau­sens wei­ter posi­tiv zu gestal­ten.

Gemein­sam mit einer Viel­zahl zen­tra­ler Akteu­ren erar­bei­tet die Stadt Ober­hau­sen daher einen Mas­ter­plan Wirt­schaft. Er wird Richt­schnur für Wachs­tum und Beschäf­ti­gung sein und neben stra­te­gi­schen Zie­len auch kon­kre­te Hand­lungs­pa­ke­te beschrei­ben. Zen­tral sind die Unter­neh­me­rin­nen und Unter­neh­mer der unter­schied­li­chen Bran­chen Ober­hau­sens, die sich aus ihrer Sicht ein­brin­gen und gemein­sam Lösungs­vor­schlä­ge erar­bei­ten kön­nen.

Als Len­kungs­kreis enga­gie­ren sich für den Pro­zess neben Ober­bür­ger­meis­ter Dani­el Schranz die Wirt­schafts­för­de­rung, die Indus­trie- und Han­dels­kam­mer, der Unter­neh­mer­ver­band, das Hand­werk, die Agen­tur für Arbeit und das Fraun­ho­fer-Insti­tut UMSICHT sowie der DGB. Der Len­kungs­kreis wird um Unter­neh­men erwei­tert.

Mit der Erstel­lung des Mas­ter­plans Wirt­schaft wer­den fünf Zie­le ver­folgt:

  • Wirt­schaft und Arbeit als zen­tra­le The­men der Stadt ins Bewusst­sein der Ver­wal­tung, Stadt­ge­sell­schaft und Unter­neh­men brin­gen.
  • Prä­mis­sen und stra­te­gi­sche Zie­le set­zen, kon­kre­te Auf­ga­ben­pa­ke­te erar­bei­ten und Ver­ant­wort­lich­kei­ten fest­le­gen.
  • Ober­hau­sen als inter­na­tio­na­len Wirt­schafts­stand­ort und als Teil unse­rer Regi­on posi­tio­nie­ren.
  • Eine brei­te Betei­li­gung schaf­fen, die Unter­neh­me­rin­nen und Unter­neh­mer mit ihren Vor­stel­lun­gen und Lösun­gen im Pro­zess fest ver­an­kert.
  • Netz­wer­ke stär­ken, um Auf­ga­ben auf mög­lichst vie­le Schul­tern zu ver­tei­len und mehr Raum und mehr Moti­va­ti­on für Eigen­in­itia­ti­ve zu schaf­fen.

Start­schuss mit allen Betei­lig­ten ist im Rah­men einer offe­nen Auf­takt­ver­an­stal­tung Ende Sep­tem­ber 2018. Die Poli­tik wird über den Ver­lauf des Pro­zes­ses kon­ti­nu­ier­lich im Haupt­aus­schuss infor­miert. Die Ergeb­nis­se sol­len Ende 2019 vor­ge­stellt wer­den. Der Mas­ter­plan Wirt­schaft soll als Grund­la­ge für Beschlüs­se des Rates der Stadt Ober­hau­sen die­nen. Die Umset­zung der Maß­nah­men wird im Len­kungs­kreis über­prüft. Fort­schritts­be­rich­te sol­len bei der Steue­rung hel­fen.

Frank Lich­ten­held, Geschäfts­füh­rer der Ober­hau­se­ner Wirt­schafts- und Tou­ris­mus­för­de­rung GmbH und der Ent­wick­lungs­ge­sell­schaft Neu-Ober­hau­sen mbH, freut sich auf die gemein­sa­me Arbeit: “Für den Mas­ter­plan Wirt­schaft nut­zen wir die Ide­en und Erfah­run­gen, das Know-how und die Kon­tak­te eines brei­ten und star­ken Netz­wer­kes, um mit der Wirt­schaft gemein­sa­me Zie­le und Stra­te­gi­en zu for­mu­lie­ren, die nächs­ten Schrit­te zu defi­nie­ren und ganz kon­kre­te Auf­ga­ben umzu­set­zen. Eine super Chan­ce für den Stand­ort und die Stadt. Denn hier sol­len Men­schen gut leben und erfolg­reich arbei­ten kön­nen und zur glei­chen Zeit die Unter­neh­men siche­re Rah­men­be­din­gun­gen fin­den, inves­tie­ren und wach­sen kön­nen”.

 

The­men­ge­wich­tung – hier kann man abstim­men
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