Unter­neh­men kön­nen viel­fach davon pro­fi­tie­ren

Der Rhein-Herne-Kanal in Oberhausen

Zahl­rei­che För­der­pro­gram­me – ein Check lohnt sich

 

Lohn­kos­ten­zu­schüs­se für Ein­stel­lung Lang­zeit­ar­beits­lo­ser

Das Job­cen­ter bie­tet Lang­zeit­ar­beits­lo­sen indi­vi­du­el­le Unter­stüt­zung durch die geziel­te Arbeit­ge­ber­be­ra­tung, Vor­aus­wahl, Qua­li­fi­zie­rung und das Coa­ching Arbeit­su­chen­der. Zusätz­lich för­dert das 2019 in Kraft getre­te­ne Teil­ha­be­chan­cen­ge­setz durch Lohn­kos­ten­zu­schüs­se die Ein­stel­lung Lang­zeit­ar­beits­lo­ser: SGB-II-Leis­tungs­emp­fän­ger von mehr als sechs Jah­ren wer­den in den ers­ten bei­den Jah­ren mit 100 Pro­zent des Min­dest­lohns bezu­schusst; tarif­ge­bun­de­ne oder tarif­ori­en­tier­te Arbeit­ge­ber erhal­ten das tat­säch­lich gezahl­te Arbeits­ent­gelt, wobei sich die För­de­rung von Jahr zu Jahr (über fünf Jah­re) um zehn Pro­zent ver­rin­gert. Für Men­schen mit mehr als zwei Jah­ren ohne Beschäf­ti­gung wird ein 75-pro­zen­ti­ger Zuschuss im ers­ten und ein 50-pro­zen­ti­ger im zwei­ten Jahr gezahlt.

Poten­ti­al­be­ra­tung NRW jetzt für fast alle Unter­neh­men

Nach dem Weg­fall bestimm­ter Bedin­gun­gen kön­nen fast alle Unter­neh­men aus NRW die Poten­ti­al­be­ra­tung in Anspruch neh­men. Bis vor kur­zem hat­ten noch die Beschäf­tig­ten­zahl bzw. die Grö­ße und das Alter eines Betriebs bei der För­der­mit­tel­ver­ga­be eine Rol­le gespielt. Selbst Unter­neh­men, die zu mehr als 50 Pro­zent im Besitz von Bund, Land oder Kom­mu­nen sind, gehö­ren von nun an zu den poten­zi­ell Begüns­tig­ten. Betrie­be ohne Beschäf­tig­te wer­den nicht berück­sich­tigt. Schwer­punk­te der Poten­ti­al­be­ra­tung sind die The­men­fel­der Arbeits­or­ga­ni­sa­ti­on, demo­gra­fi­scher Wan­del, Digi­ta­li­sie­rung, Kom­pe­tenz­ent­wick­lung der Beschäf­tig­ten und Gesund­heit. Der Zuschuss kann für bis zu zehn Bera­tungs­ta­ge im Umfang von 50 Pro­zent der Bera­tungs­kos­ten, maxi­mal jedoch 500 Euro betra­gen. Die Mit­tel kom­men von der EU.

Bil­dungs­schecks NRW – Erwei­te­rung des Nut­zer­krei­ses

Seit kur­zem kön­nen auch Selb­stän­di­ge und Beschäf­tig­te von Städ­ten und Gemein­den neben Arbeit­neh­mern vom Bil­dungs­scheck NRW pro­fi­tie­ren. Damit bezu­schusst das Land beruf­li­che Wei­ter­bil­dung. Vor­aus­set­zung ist ein zu ver­steu­ern­des Jah­res­ein­kom­men zwi­schen 20.000 und 40.000 Euro bei Ein­zel­ver­an­la­gung bzw. 40.000 und 80.000 Euro bei gemein­sa­mer Ver­an­la­gung. Der Bil­dungs­scheck kann von dem Wei­ter­bil­dungs­teil­neh­mer selbst (indi­vi­du­el­ler Zugang) oder vom Betrieb für sei­nen zu qua­li­fi­zie­ren­den Ange­stell­ten bean­tragt wer­den (betrieb­li­cher Zugang). So ist pro Jahr jeweils ein Bil­dungs­scheck zu bekom­men, mit dem das Land 50 Pro­zent der Kos­ten, maxi­mal jedoch 500 Euro trägt. Aus­schluss­kri­te­ri­um ist im betrieb­li­chen Zugang die Unter­neh­mens­grö­ße von maxi­mal 249 Beschäf­tig­ten (als Voll­zei­t­äqui­va­len­te).

Neue Unter­neh­men durch Mikro­kre­dit­fonds

Der Mikro­kre­dit­fonds stellt Kre­di­te für Klein­grün­dun­gen sowie -unter­neh­men zur Ver­fü­gung. Zuneh­mend unter­stützt er grün­dungs­wil­li­ge Migran­ten und Frau­en. Im Fokus ste­hen außer­dem gewerb­li­che Sozi­al­un­ter­neh­men, für die der Mikro­kre­dit­fonds Deutsch­land in der Grün­dungs- und Ska­lie­rungs­pha­se infra­ge kommt. Klein­un­ter­neh­men, die Inter­es­se an einem Mikro­kre­dit haben, kön­nen sich für eine Bera­tung direkt an eines der Mikro­fi­nanz­in­sti­tu­te wen­den.
Wei­te­re Infor­ma­tio­nen gibt es unter www​.mein​-mikro​kre​dit​.de

Fir­men pro­fi­tie­ren von För­der­pro­gramm für Elek­tro­mo­bi­li­tät

Mit einer Kauf­prä­mie will das Land NRW die hie­si­gen Unter­neh­men zum Umstieg auf die Elek­tro­mo­bi­li­tät bewe­gen. Dar­über hin­aus wer­den wei­te­re Anrei­ze geschaf­fen. Das Pro­gramm ver­spricht 4.000 Euro beim Kauf eines Elek­tro-Pkw – zusätz­lich zur Umwelt­prä­mie des Bun­des in Höhe von 4.000 Euro. 8.000 Euro locken beim Kauf von E-Nutz­fahr­zeu­gen von 2,3 bis 7,5 Ton­nen. Der Umstieg auf einen E-Trans­por­ter bis 4,25 Ton­nen macht durch Kauf­prä­mie plus Umwelt­bo­nus sogar einen Zuschuss von 12.000 Euro mög­lich. Einen zusätz­li­chen Anreiz schafft das Land, indem es Gewer­be­trei­ben­den den nach Abzug Prä­mi­en ver­blei­ben­den Kauf­preis bei guter Boni­tät über die NRW​.Bank zins­los finan­ziert. Des Wei­te­ren kön­nen sich Unter­neh­men auch beim Auf­bau von Lade­mög­lich­kei­ten (Wall­bo­xes und Lade­säu­len), bei der Anschaf­fung von Elek­tro­las­ten­fahr­rä­dern und bei Umset­zungs­be­ra­tun­gen finan­zi­ell unter­stüt­zen las­sen. Zum Bei­spiel über­nimmt das Land beim Kauf und der Instal­la­ti­on nicht öffent­lich zugäng­li­cher Lad­ein­fra­struk­tu­ren bis zu 50 Pro­zent bzw. maxi­mal 1.000 Euro für eine Wall­box sowie max. 3.000 Euro pro Lade­punkt an einer Lade­säu­le. Das gilt ab sofort auch für die Umrüs­tung der Mit­ar­bei­ter­park­plät­ze (Arbeit­ge­ber­la­den). www​.elek​tro​mo​bi​li​taet​.nrw​.de

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