Mit der elek­tri­fi­zier­ten städ­te­ver­bin­den­den Gemein­schafts­li­nie neh­men die Unter­neh­men eine Vor­rei­ter­rol­le in Nord­rhein-West­fa­len ein.

Der Rhein-Herne-Kanal in Oberhausen

Wer­ner Over­kamp, Geschäfts­füh­rer STOAG; Dani­el Schranz, Ober­bür­ger­meis­ter Stadt Ober­hau­sen; Hen­drik Wüst, Ver­kehrs­mi­nis­ter Nord­rhein-West­fa­len; Gabrie­le Matz, Pro­ku­ris­tin VRR; Oli­ver Hoch, Pro­gramm Mana­ger NOW GmbH; Bernd Tisch­ler, Ober­bür­ger­meis­ter Stadt Bot­trop; Mar­tin Schmidt, Geschäfts­füh­rer VESTISCHE

Als Gäste begrüßten die Geschäftsführer der STOAG und der Vestischen, Werner Overkamp und Martin Schmidt, unter anderem NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst, Oliver Hoch, den Programm Manager Elektromobilität bei der NOW GmbH Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie, Gabriele Matz, Prokuristin beim VRR sowie die Oberbürgermeister von Oberhausen und Bottrop, Daniel Schranz und Bernd Tischler.

Zum Fahr­plan­wech­sel am 13. Juli 2019 wer­den STOAG und Ves­ti­sche mit vier EBus­sen zwi­schen ZOB in Bot­trop und dem Bahn­hof Ober­hau­sen-Ster­k­ra­de pen­deln. Vor­bild­cha­rak­ter hat das Pro­jekt nicht nur, weil die Ver­kehrs­be­trie­be die­se Ver­bin­dung kom­plett von Die­sel- auf Elek­tro­an­trieb umstel­len, son­dern auch wegen der engen und erfolg­rei­chen Zusam­men­ar­beit über die Stadt­gren­zen hin­weg.

In Ober­hau­sen wer­den die Bat­te­ri­en der E-Bus­se über eine Lade­säu­le, die Strom aus der Ober­lei­tung der Stra­ßen­bahn bezieht, in nur zehn Minu­ten auf­ge­la­den. Neben Syn­er­gie­ef­fek­ten wie bei War­tung und Instand­hal­tung set­zen STOAG und Ves­ti­sche dar­auf, Erkennt­nis­se über das Zukunfts­po­ten­zi­al der E-Mobi­li­tät zu gewin­nen.

Der Ein­satz der Elek­tro­bus­se ist ein nach­hal­ti­ger Bei­trag zur Reduk­ti­on des loka­len Abgas­aus­sto­ßes, womit er bes­tens mit den kom­mu­na­len Kli­ma­kon­zep­ten har­mo­niert. Neben der Stei­ge­rung der urba­nen Lebens­qua­li­tät bedeu­tet er für die Kun­den höhe­ren Kom­fort, denn die Fahr­zeu­ge sind lei­ser und in ihren Bewe­gun­gen sanf­ter.

Das lau­fen­de Pro­jekt „Gemein­sa­me E-Bus­li­nie der STOAG und der Ves­ti­schen“ wird im Rah­men der För­der­richt­li­nie Elek­tro­mo­bi­li­tät vor Ort mit ins­ge­samt 157.000 € durch das Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Ver­kehr und digi­ta­le Infra­struk­tur geför­dert. Die Umset­zung der För­der­richt­li­nie wird von der NOW Natio­na­le Orga­ni­sa­ti­on Was­ser­stoff- und Brenn­stoff­zel­len­tech­no­lo­gie koor­di­niert. Die Inno­va­tionCi­ty Ruhr – Modell­stadt Bot­trop bezu­schusst die Elek­tri­fi­zie­rung der Linie 979 mit 193.000 €.

Das NRW-Ver­kehrs­mi­nis­te­ri­um för­dert die Beschaf­fung der Elek­tro­bus­se der STOAG, der spe­zi­fi­schen Werk­statt­ein­rich­tun­gen sowie den Umbau der Lade­sta­ti­on mit ins­ge­samt 890.000 €. Für den wei­te­ren Aus­bau der Elek­tro­mo­bi­li­tät über­gab Ver­kehrs­mi­nis­ter Hen­drik Wüst der STOAG zudem einen För­der­be­scheid für die Beschaf­fung wei­te­rer 15 Elek­tro­bus­se.

STOAG Stadt­wer­ke Ober­hau­sen GmbH
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