Der Min­dest­ab­stand von andert­halb Metern gilt wei­ter­hin. Auch die Kon­takt­be­schrän­kung bleibt. Sie wird aller­dings etwas gelo­ckert.

Der Rhein-Herne-Kanal in Oberhausen

Mit einem abgestuften Plan sollen in NRW in den kommenden Tagen und Wochen die Anti-Corona-Maßnahmen gelockert werden.

Ab Mon­tag, 11. Mai 2020, dür­fen alle Geschäf­te unab­hän­gig ihrer Grö­ße auf­ma­chen, dabei gilt: max. 1 Per­son (Kun­den und Ver­käu­fer) pro 10 qm Ver­kaufs­flä­che. Das gilt auch für Restau­rants.

Knei­pen, Bars und Dis­ko­the­ken, Mas­sa­ge­stu­di­os, Kos­me­ti­ker und Tat­too-Stu­di­os blei­ben hin­ge­gen noch zu. Für sie wer­den noch pass­ge­naue Infek­ti­ons­schutz­kon­zep­te erar­bei­tet.

Tou­ris­mus: Ab Mon­tag dür­fen Feri­en­häu­ser und -woh­nun­gen sowie Cam­ping­plät­ze unter Wah­rung der Kon­takt­be­schrän­kung genutzt wer­den. Dies gilt auch für Frei­zeit­parks, Aus­flugs­schif­fe, Fahr­rad- und Boots­ver­leih-Sta­tio­nen. Ab dem 21. Mai wer­den auch Hotels für Tou­ris­ten wie­der geöff­net. Dafür gel­ten stren­ge Auf­la­gen ana­log zur Gas­tro­no­mie.

Sport und Frei­zeit: Eben­falls ab Mon­tag öff­nen dür­fen Fit­ness­stu­di­os, Tanz­schu­len und Sport­hal­len von Ver­ei­nen. Frei­bä­der kön­nen ab dem 20. Mai besucht wer­den. Hal­len­bä­der und Well­ness-Ein­rich­tun­gen ab dem 30. Mai. Dann darf auch Sport in geschlos­se­nen Räu­men gemacht wer­den, bei dem es zu Kör­per­kon­takt kommt.

Groß­ver­an­stal­tun­gen blei­ben wei­ter­hin bis 31. August 2020 unter­sagt. Mit Ziel­da­tum 30. Mai 2020 sol­len Fach­mes­sen und Fach­kon­gres­se mit Schutz­kon­zep­ten und unter Beschrän­kung der Besu­cher- und Teil­neh­mer­zah­len wie­der statt­fin­den kön­nen. Einen Über­blick über wei­te­re Berei­che wie Kul­tur, Bil­dung und Hoch­schu­len fin­den Sie hier in der Mit­tei­lung des Lan­des NRW.

 

För­de­rung von Pro­duk­ti­ons­an­la­gen für Schutz­aus­rüs­tung star­tet
Um die Pro­duk­ti­on per­sön­li­cher Schutz­aus­rüs­tung aus­zu­bau­en, för­dert das Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Wirt­schaft und Ener­gie (BMWi) ab sofort Inves­ti­tio­nen in Anla­gen zur Pro­duk­ti­on von Fil­terv­lies, das im Mel­tblown-Ver­fah­ren her­ge­stellt wird. Die För­de­rung erfolgt als Zuschuss und beträgt 30 % der för­der­fä­hi­gen Aus­ga­ben (je Unter­neh­men auf 10 Mil­lio­nen Euro begrenzt). Das Vlies darf bis Ende 2023 nur als Vor­pro­dukt für FFP2-Mas­ken, FFP3-Mas­ken oder medi­zi­ni­sche Schutz­mas­ken ver­äu­ßert wer­den. Der deut­sche und euro­päi­sche Markt muss­be­vor­zugt bedient wer­den. Die geför­der­ten Anla­gen sind spä­tes­tens bis zum 31. März 2021 in Betrieb zu neh­men.

Anträ­ge kön­nen bis zum 30. Juni gestellt wer­den. För­der­fä­hig sind nur Inves­ti­tio­nen, die seit dem 28. Febru­ar 2020 getä­tigt wur­den. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen und Antrags­stel­lung beim Bun­des­amt für Wirt­schaft und Aus­fuhr­kon­trol­le (BAFA) und in der Richt­li­nie vom 27. April 2020.
Der Arbeits­stab Pro­duk­ti­on erar­bei­tet zudem zwei wei­te­re För­der­pro­gram­me: Zum einen soll kurz­fris­tig die Pro­duk­ti­ons­ka­pa­zi­tät von Maschi­nen zur Mas­ken­kon­fek­tio­nie­rung erhöht wer­den. Geplant ist ein Inves­ti­ti­ons­kos­ten­zu­schuss von 30 Pro­zent. Zum ande­ren soll der Auf­bau einer nach­hal­ti­gen natio­na­len und euro­päi­schen Pro­duk­ti­ons­ka­pa­zi­tät für zer­ti­fi­zier­te Schutz­mas­ken unter­stützt wer­den. Geplant ist ein Inves­ti­ti­ons­kos­ten­zu­schuss von bis zu 40 Pro­zent. Bei­de Pro­gram­me sol­len Ende Mai fer­tig­ge­stellt sein und in Kraft tre­ten.

 

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