Schutz­schirm und Locke­run­gen

Der Rhein-Herne-Kanal in Oberhausen

Sozi­al­schutz­pa­ket II ist beschlos­sen: Wei­te­re Hil­fen für Arbeit­neh­mer
Die Bun­des­re­gie­rung erhöht das Kurz­ar­bei­ter­geld, wei­tet die Hin­zu­ver­dienst­mög­lich­kei­ten für Beschäf­tig­te in Kurz­ar­beit aus und ver­län­gert die Bezugs­zeit von Arbeits­lo­sen­geld. Nach dem Bun­des­tag hat auch der Bun­des­rat dem Gesetz zu sozia­len Maß­nah­men zur Bekämp­fung der Coro­na-Pan­de­mie (Sozi­al­schutz-Paket II) am ver­gan­ge­nen Frei­tag zuge­stimmt.

Für Beschäf­tig­te, die ihre Arbeits­zeit um min­des­tens 50 Pro­zent redu­ziert haben, steigt das Kurz­ar­bei­ter­geld ab dem vier­ten Monat auf 70 Pro­zent, ab dem sieb­ten Monat auf 80 Pro­zent des ent­gan­ge­nen Net­to­lohns. Für Beschäf­tig­te mit Kin­dern steigt es auf 77 bezie­hungs­wei­se 87 Pro­zent. Die­se Rege­lung gilt bis Jah­res­en­de. Für Arbeit­neh­me­rin­nen und Arbeit­neh­mer in Kurz­ar­beit wei­tet die Bun­des­re­gie­rung die Hin­zu­ver­dienst­mög­lich­kei­ten aus: Sie kön­nen vom 1. Mai bis 31. Dezem­ber 2020 in allen Beru­fen bis zur vol­len Höhe ihres bis­he­ri­gen Monats­ein­kom­mens hin­zu­zu­ver­die­nen. Die Beschrän­kung auf sys­tem­re­le­van­te Beru­fe ist auf­ge­ho­ben. Dar­über hin­aus wird das Arbeits­lo­sen­geld I für die­je­ni­gen um drei Mona­te ver­län­gert, deren Anspruch zwi­schen dem 1. Mai und 31. Dezem­ber 2020 enden wür­de.

Geplant: Schutz­schirm für Kom­mu­nen
Mit einem 57 Mil­li­ar­den Euro schwe­ren „Soli­dar­pakt“ will Bun­des­fi­nanz­mi­nis­ter Olaf Scholz (SPD) den Städ­ten und Gemein­den in der Coro­na­kri­se finan­zi­ell unter die Arme grei­fen. Dem­nach strebt Scholz zusam­men mit den Bun­des­län­dern die Über­nah­me kom­mu­na­ler Alt­schul­den an. Allein dafür sol­len Bund und Län­der 45 Mil­li­ar­den Euro bereit­stel­len. Die Hälf­te der Sum­me will der Bund über­neh­men, die ande­re Hälf­te sol­len die Län­der mit betrof­fe­nen Kom­mu­nen bei­steu­ern. Aus eini­gen Län­dern gibt es aber Wider­stand.

Neue Locke­run­gen in NRW: Gas­tro­no­mie, Hotel, Kran­ken­häu­ser
Restau­rants dür­fen seit dem 15. Mai wie­der Buf­fets anbie­ten. Vor jedem „Gang“ müs­sen sich die Gäs­te die Hän­de des­in­fi­zie­ren und bei der Nut­zung eine Mund-Nase-Bede­ckung tra­gen. Hotels in NRW dür­fen ab heu­te (18. Mai) wie­der für Tou­ris­ten öff­nen, sofern die­se einen Wohn­sitz in einem EU-Staat, dem Ver­ei­nig­ten König­reich, der Schweiz, Island, Liech­ten­stein oder Nor­we­gen haben. Beschäf­tig­te, die direk­ten Kon­takt mit Gäs­ten haben, müs­sen eine Mund-Nase-Bede­ckung tra­gen. Die Zim­mer­rei­ni­gung soll bei kür­ze­ren Auf­ent­hal­ten nicht jeden Tag son­dern nur nach der Abrei­se erfol­gen.

 

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Lie­be Nut­ze­rin­nen und Nut­zer, auf­grund der dyna­mi­schen Situa­ti­on ändern und ergän­zen wir die Inhal­te. Wir recher­chie­ren die­se Anga­ben nach bes­ten Wis­sen und Gewis­sen. Den­noch kön­nen wir für die Rich­tig­keit oder Voll­stän­dig­keit kei­ne Gewähr über­neh­men.

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