Ab sofort erfolgt die Berech­nung des tat­säch­li­chen Liqui­di­täts­eng­pas­ses

Der Rhein-Herne-Kanal in Oberhausen

Über 23.000 Unter­neh­me­rin­nen und Unter­neh­mer aus Essen, Mül­heim an der Ruhr und Ober­hau­sen haben durch die Umset­zung der Sofort­hil­fe NRW einen finan­zi­el­len Zuschuss erhal­ten, um das Über­le­ben in den ers­ten Wochen des voll­stän­di­gen Lock Downs zu sichern. Unter ande­rem hat die  Indus­trie- und Han­dels­kam­mer zu Essen (IHK) Unter­neh­men bei der Antrag­stel­lung bera­ten und ins­be­son­de­re Gesprä­che zum Sofort­hil­fe­pro­gramm geführt.

Nun folgt die von Bund und Land vor­ge­se­he­ne Berech­nung des tat­säch­li­chen Liqui­di­täts­eng­pas­ses. Die Sofort­hil­fe­emp­fän­ger wer­den in den nächs­ten Tagen vom Wirt­schafts­mi­nis­te­ri­um NRW (MWIDE) per E-Mail auf­ge­for­dert, ihren tat­säch­li­chen Liqui­di­täts­eng­pass – in einem rein digi­ta­len Ver­fah­ren – zu berech­nen und eine mög­li­che Über­kom­pen­sa­ti­on zurück­zu­über­wei­sen.

Wir gehen von einem hohen Bera­tungs­be­darf aus. Eini­ge Solo-Selb­stän­di­ge und Klein­un­ter­neh­men wer­den zumin­dest einen Teil des Betrags zurück­zah­len müs­sen“, so der IHK-Haupt­ge­schäfts­füh­rer Dr. Gerald Püchel. „Der Zuschuss aus der Sofort­hil­fe muss in der Steu­er­er­klä­rung 2020 ange­ge­ben und als Betriebs­ein­nah­me ver­steu­ert wer­den. Wir emp­feh­len unse­ren Unter­neh­men hier einen Steu­er­be­ra­ter hin­zu­zu­zie­hen.“

 

Die Exper­ten der IHK unter­stüt­zen die Sofort­hil­fe­emp­fän­ger und geben Ant­wor­ten auf all­ge­mei­ne Fra­gen rund um die Abrech­nung. Die Coro­na-Hot­line der IHK ist wei­ter­hin von Mon­tag bis Frei­tag von 08:00 bis 16:30 Uhr unter 0201 1892-333 zu errei­chen. Das Ange­bot rich­tet sich an alle Mit­glieds­un­ter­neh­men der IHK.

 

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