Infor­ma­tio­nen und Downloads

Der Rhein-Herne-Kanal in Oberhausen

Die Landesregierung stellt unbürokratische und schnelle Soforthilfe für von der Unwetterkatastrophe vom 14./15. Juli 2021 betroffene Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen und Angehörige freier Berufe, Landwirte und Kommunen in Höhe von 200 Millionen Euro bereit.

Mit dem Sofort­hil­fe­pa­ket wird zunächst schnel­le Hil­fe für fol­gen­de vier Grup­pen bereitgestellt:

Mit den Sofort­hil­fen wer­den Bür­ge­rin­nen und Bür­ger unmit­tel­bar unter­stützt, die von exis­ten­ti­el­ler Not betrof­fen sind. Zusätz­lich zu einem Sockel­be­trag von 1.500 Euro pro Haus­halt ste­hen für jede wei­te­re Per­son aus dem Haus­halt 500 Euro bereit. Ins­ge­samt wer­den an einen Haus­halt maxi­mal 3.500 Euro ausgezahlt.

So wird eine ers­te finan­zi­el­le Über­brü­ckung ermög­licht, um eine vor­über­ge­hen­de aku­te Not­la­ge bei der Unter­kunft oder bei der Beschaf­fung von Haus­halts­ge­gen­stän­den finan­zi­ell zu bewältigen.

Die­se Bil­lig­keits­leis­tun­gen kön­nen natür­li­che Per­so­nen erhal­ten, die ihren Wohn­sitz in einer der betrof­fe­nen Regio­nen in den Regie­rungs­be­zir­ken Arns­berg, Düs­sel­dorf oder Köln haben und durch das Unwet­ter Schä­den erlit­ten haben.

Die Aus­zah­lung wird rasch und unbü­ro­kra­tisch über die Städ­te und Gemein­den erfol­gen – gege­be­nen­falls unter Hil­fe­stel­lung der Kreis­ver­wal­tun­gen. Ein Anspruch auf Gewäh­rung einer Bil­lig­keits­leis­tung besteht nicht.

Down­loads

Antrag auf Sofort­hil­fe für Bür­ge­rin­nen und Bür­ger (pdf)

Richt­li­ni­en für die Gewäh­rung der Sofort­hil­fen (pdf)

Das Unwet­ter hat auch zahl­rei­che Unter­neh­men, Gewer­be­trei­ben­de und frei­be­ruf­lich Täti­ge getrof­fen. Um auch ihnen zu hel­fen und die finan­zi­el­len Belas­tun­gen, die durch die ent­stan­de­nen Schä­den ver­ur­sacht wur­den, zu mil­dern, kann für jede betrof­fe­ne Betriebs­stät­te eine Bil­lig­keits­leis­tung in Höhe von 5.000 Euro abge­ru­fen werden.

Damit kön­nen ers­te Aus­ga­ben für Räu­mung und Rei­ni­gung oder den pro­vi­so­ri­schen Wie­der­auf­bau von Betriebs- und Geschäfts­ein­rich­tun­gen bestrit­ten wer­den. Anträ­ge kön­nen in der Regel bei den betrof­fe­nen Kom­mu­nen gestellt werden.

Down­loads

Antrag auf Sofort­hil­fe für betrof­fe­ne gewerb­li­che Betrie­be und freue Beru­fe (pdf)

Richt­li­ni­en für die Gewäh­rung der Sofort­hil­fen (pdf)

Die Flut­ka­ta­stro­phe hat auch für mas­si­ve Schä­den in der Land­wirt­schaft gesorgt. Der­zeit kön­nen die Ver­lus­te auf den Fel­dern, in den Stäl­len und in den land­wirt­schaft­li­chen Betrie­ben noch nicht ver­läss­lich abge­schätzt wer­den. Auch die Forst­wirt­schaft ist betroffen.

Das Land bie­tet Sofort­hil­fen für Unter­neh­men der Land- und Forst­wirt­schaft ein­schließ­lich des Obst- und Gar­ten­baus sowie der Aqua­kul­tur und der Fische­rei. Hier gel­ten für beson­ders Betrof­fe­ne die­sel­ben Rege­lun­gen für Sofort­hil­fen wie bei Ange­hö­ri­gen der gewerb­li­chen Wirt­schaft und der frei­en Berufe.

Down­loads

Antrag auf Sofort­hil­fe für betrof­fe­ne Land­wir­te und land- und forst­wirt­schaft­li­che Betrie­be (pdf)

Richt­li­ni­en für die Gewäh­rung der Sofort­hil­fen (pdf)

Auch die vom Unwet­ter betrof­fe­nen Städ­te, Gemein­den und Krei­se erhal­ten schnell eine ers­te Sofort­hil­fe, damit sie die nötigs­te Infra­struk­tur in den Kom­mu­nen her­rich­ten kön­nen. Die­se wird – abhän­gig vom Aus­maß der Betrof­fen­heit – als Pau­schal­be­trag ausgezahlt.

Damit mil­dert das Land die finan­zi­el­len Belas­tun­gen von Gemein­den und Gemein­de­ver­bän­den – bei­spiels­wei­se durch die kurz­fris­ti­ge Instand­set­zung von zer­stör­ten Infra­struk­tu­ren in den Berei­chen Ener­gie­ver­sor­gung, Was­ser / Abwas­ser, Tele­kom­mu­ni­ka­ti­on, Ver­kehr, Gesund­heit und Bil­dung oder durch die Räu­mung und Rei­ni­gung der betrof­fe­nen Gebiete.

Die Krei­se wer­den die Mit­tel in eige­ner Zustän­dig­keit auf die Städ­te und Gemein­den verteilen.

Down­loads

Richt­li­ni­en für die Gewäh­rung der Sofort­hil­fen (pdf)

Anla­ge betrof­fe­ne Kom­mu­nen (pdf)

Bür­ger­te­le­fon Fluthilfe

Zu den Hilfs­maß­nah­men hat die Lan­des­re­gie­rung das Bür­ger­te­le­fon Flut­hil­fe ein­ge­rich­tet. Die Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter der Hot­line beant­wor­ten grund­sätz­li­che Fra­gen zum Ver­fah­ren. Auch kann das „Bür­ger­te­le­fon Flut­hil­fe“ die kom­mu­na­len Stel­len nen­nen, an die der Antrag gerich­tet wer­den kann.

0211 / 4684-4994

Montag–Freitag, 8–18 Uhr
Sams­tag und Sonn­tag, 10–16 Uhr

zurück zur Übersicht