In den Kategorien Wissenschaft und Journalismus erhielten in diesem Jahr zwei Frauen die Auszeichnung

Der Rhein-Herne-Kanal in Oberhausen

Preisträgerinnen und Jury, v.l.n.r.: Prof. Dr. -Ing. Görge Deerberg, Geschäftsführer UMSICHT-Förderverein, Preisträgerin in der Kategorie Journalismus Jenny von Sperber, Preisträgerin in der Kategorie Wissenschaft Dr. agr. Lea Eggemann, Dr. Susanne Raedeker, stellvertretende Vorsitzende des UMSICHT-Fördervereins und Dipl. -Ing. Christian Basler, Vorsitzender des UMSICHT-Fördervereins.
Copyright: Fraunhofer UMSICHT/Ilka Drnovsek.

Traditionell kürt der UMSICHT-Förderverein zur Förderung der Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik e. V. jedes Jahr je eine Gewinnerin oder einen Gewinner aus den Bereichen Wissenschaft und Journalismus. Gegenstand der Auszeichnung: Die Preisträgerinnen oder Preisträger haben mit ihrer Arbeit einen wichtigen Beitrag zum Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft geleistet.

In der Kategorie Wissenschaft wurde Dr. agr. Lea Eggemann, wissenschaftliche Mitarbeiterin und Postdoc am Institut für Energie und Klimaforschung Jülich, mit dem UMSICHT-Wissenschaftspreis ausgezeichnet. Im Rahmen ihrer Dissertation beschäftigt sich Dr. Eggemann seit 2018 mit der nachhaltigen, erneuerbaren Produktion von Methanol, der als Kraftstoff und Chemie-Rohstoff vielfältig genutzt wird und heute überwiegend aus Erdgas gewonnen wird. Die Sektorkopplung, die Dr. Eggemann erforscht, ist ein wichtiger Baustein einer gelingenden Energiewende.

Als herausragende Journalistin wurde Jenny von Sperberh, Autorin für Radio und Fernsehen mit Schwerpunkt Ökologie und Klimawandel, ausgezeichnet. Den UMSICHT-Wissenschaftspreis erhielt sie für ihre ARTE-Reportage „42 – Die Antwort auf fast alles: Können Algen die Welt retten?“, in der sie auf die vielseitigen Fähigkeiten und Einsatzmöglichkeiten von Algen in Ernährung, Medizin und Klimaschutz eingeht.

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