Neue Flächen im Bestand – Ergebnisbericht der BMR

Der Rhein-Herne-Kanal in Oberhausen

Bildquelle: BMR GmbH

Neue Flächen für Gewerbe und Jobs, ohne aber in den Freiraum gehen zu müssen: Das BMR-Projekt Gewerbliches Flächenmanagement Ruhr (GFM) hat die Möglichkeiten zur Nachverdichtung in bestehenden Gewerbegebieten analysiert. Rund 15 Prozent der Flächen in den untersuchten zehn Pilotprojekten könnten noch genutzt werden.

„Wirtschaftliches Wachstum braucht Fläche“, sagt Prof. Julia Frohne, Geschäftsführerin der Business Metropole Ruhr GmbH. „Wir brauchen konkrete Lösungen zur Entwicklung moderner Gewerbegebiete. Auch hier müssen wir nachhaltig mit Ressourcen umgehen“. Zwischen 2012 und 2018 sind rund 100.000 neue sozialversicherte Arbeitsplätze hier entstanden und damit ein Großteil aller neuen Jobs.

Um dem Flächenmangel in der Metropole Ruhr zu begegnen, stand in den vergangenen Jahren eine Erweiterung der Flächen für Gewerbe im Vordergrund der Debatte. Neue Regionalplanreserven und die Regionalen Kooperationsstandorte vergrößern die Flächenpotenziale insgesamt.

Mit dem aktuellen Projekt GVM V hat die BMR zusammen mit dem RVR untersucht, welche Möglichkeiten zur Flächennutzung es in den bestehenden Gebieten gibt. Diese intensivere Nutzung der Bestandsgebiete vermeidet den Zugriff auf Freiraum. In den untersuchten Bestandsgebieten könnten 15 Prozent der Flächen durch Nachverdichtung genutzt werden.

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