Ökologie und Ökonomie – da geht mehr

ÖKOPROFIT® – Ökologische Projekt für Integrierte Umwelt-Technik
Mit dem selbst gesteckten Ziel bis spätestens 2045 klimaneutral zu sein, hat sich Deutschland klar zum nachhaltigen Wirtschaften verpflichtet. Eine klare Zielvorgabe auch für Oberhausener Betriebe, Nachhaltiges Wirtschaften, Ressourceneffizienz und Klimaschutz in den Fokus zu nehmen.
ÖKOPROFIT® – Ökologische Projekt für Integrierte Umwelt-Technik – ist ein Kooperationsprojekt zwischen einer Kommune und ortsansässigen Betrieben, das öffentlich gefördert wird und besteht aus Workshops, individueller Beratung und Zertifizierung. Mit neun engagierten Unternehmen aus Oberhausen ist Ökoprofit Ende 2024 gestartet. Sie haben ein Jahr lang intensiv daran gearbeitet, ihre ökologische Ressourcenbilanz zu verbessern – mit klar messbaren Ergebnissen.
Was machbar ist, zeigen drei Beispiele:
Die Luise-Albertz-Halle ist dabei ein Vorreiter in der ökologischen Ausrichtung ihres Veranstaltungsbetriebes. Sie bezieht 100%igen Ökostrom, hat den Austausch auf LED-Beleuchtung forciert und den Austausch von Großküchengeräten vorgenommen. Mit der Einstellung einer neuen Nachhaltigkeitsmanagerin wird der Weg fortgesetzt und insbesondere der größte Hebel, die Veranstaltungsformate selbst, noch nachhaltiger gestaltet. Dabei hilft auch ein weiterer, sichtbarer Schritt, der im November 2025 vollzogen wurde: Mit der neuen 92kwp-starken Photovoltaik-Anlage schafft die Location eine neue Form energetischer Autarkie, wie Geschäftsführer Willi Joe Schaugg betont.
„Wir haben uns während der gesamten Projektdauer sehr gut betreut und aufgenommen gefühlt. Die Gruppe war ausgesprochen hetero[1]gen – was wir als Vorteil empfunden haben. Durch die verschiedenen Unternehmenstermine, teilweise mit Betriebsführungen, konnten wir Denkanstöße mitnehmen und mehr Verständnis für die anderen Branchen entwickeln.“ – Willi Joe Schaugg, LAH Luise-Albertz-Halle Oberhausen GmbH
Insgesamt 120 Mitarbeitende bei PURMETALL haben indes ein ähnliches Ziel. Neben ähnlichen energiesparenden Maßnahmen, rückte hier vor allem die Produktion in die Betrachtung. Kreislaufwirtschaft ist das entscheidende Stichwort, denn mit dem verstärkten Einsatz von Rezyklaten kann das Unternehmen sowohl seinen ökologischen Fußabdruck verringern als auch wirtschaftlich profitieren. Eine Maßnahme, die der Geschäftsführer Johannes Greinacher auch auf ÖKOPROFIT zurückführt: „Mit ÖKOPROFIT konnten wir unsere Umweltaktivitäten aus verschiedenen Bereichen bündeln und in ein klares, messbares System überführen. Der Umweltschutz rückt damit stärker in den Fokus und zeigt konkrete Ergebnisse: reduzierte CO₂-Werte, geringere Verbräuche und finanzielle Einsparungen.“
„Mit ÖKOPROFIT konnten wir unsere Umweltaktivitäten aus verschiedenen Bereichen bündeln und in ein klares, messbares System überführen. Der Umweltschutz rückt damit stärker in den Fokus und zeigt konkrete Ergebnisse: reduzierte CO₂-Werte, geringere Verbräuche und finanzielle Einsparungen. Durch die neu gewonnene Struktur wird jeder Fortschritt sichtbar und nachvollziehbar.“ – Johannes Greinacher, Purmetall GmbH & Co. KG
Dies waren im Übrigen auch die Beweggründe für die Teilnahme der RITTER Technologie GmbH. High-Tech made in Oberhausen? Keine Utopie, denn dies machen 60 Mitarbeitende an der Essener Straße zur Wirklichkeit. Als IT-Spezialist und Betreiber mehrerer, kleiner Rechenzentren liegt der natürliche Reduktionsschwerpunkt auf dem Thema Strom, nachdem das papierlose Büro schon vor einigen Jahren umgesetzt wurde. Mittels neuer Stromzähler und zahlreicher, weiterer Optimierungen wie der Einsatz einer neuen Kühlung konnte der Bezug erheblich gesenkt werden. Für 2026 nimmt Geschäftsführer Ralf Taegener auch eine genauere Analyse der Gas-, und Wasserverbrauchsstellen wie auch eine Umstellung der Firmenfahrzeuge ins Visier.
„ÖKOPROFIT Oberhausen hat uns vernetzt und neue Impulse gegeben. Wir haben diese in konkrete Technologie umgesetzt. Das Ergebnis: Wertvolle Erkenntnisse, die wir als Grundlage für weiterführende Projekte in unserer gesamten Unternehmens[1]gruppe nutzen werden. Gemeinsam anpacken, praxisnah umsetzen – so geht Umweltschutz im Revier.“ – Ralf Taegener, RITTER Technologie GmbH
Diese Unternehmen haben an der Ökoprofit-Runde 2024/2025 teilgenommen:
- Baustoffe-24 e.K.
- Franken Apparatebau GmbH
- Luise-Albertz-Halle Tagungs- und Veranstaltungszentrum Oberhausen GmbH
- Paul Wischermann KG Parkhotel Oberhausen & Hotel Residenz Oberhausen
- Purmetall Gesellschaft für Stahlveredlung GmbH & Co. Betriebskommanditgesellschaft
- Ritter Technologie GmbH
- Stadtsparkasse Oberhausen
- Stahlbau Bruno Rattey GmbH & Co. KG
- STOAG Stadtwerke Oberhausen GmbH
Stadt Oberhausen, Stadtsparkasse Oberhausen, Fraunhofer UMSICHT, IHK zu Essen, Handwerkskammer Düsseldorf, Kreishandwerkerschaft, Business Partner Club und OWT Oberhausener Wirtschaft- und Tourismusförderung unterstützen und begleiten das Projekt.
AUFRUF ZUM MITMACHEN
2026 geht ÖKOPROFIT in Oberhausen in die nächste Runde. Unternehmen, die sich am Projekt beteiligen und nachhaltiger aufstellen möchten, können sich jetzt schon melden.
Kontakt:
OWT Oberhausener Wirtschafts- und Tourismusförderung GmbH
Martin Hinzmann
martin.hinzmann@owtgmbh.de
Tel.: 0208 85036-28



